Pflanzliche Mittel bei Weichteilrheuma

Viele Menschen leiden unter einer Erkrankung, die sich durch permanent schmerzhafte Beschwerden äußert und den Lebensalltag sowie die gesamte Lebensqualität mehr oder weniger stark beeinträchtigen kann. Im Rahmen der Schulmedizin stehen den Betroffenen zahlreiche Medikamente zur Verfügung, die zwar hilfreich und wirkungsvoll sind, jedoch auch verschiedene unangenehme Nebenwirkungen aufzeigen. Darüber hinaus belasten diese Arzneistoffe, die hauptsächlich auf künstlicher Basis erzeugt werden und auf synthetischen Inhaltsstoffen beruhen, den Organismus sehr und erzeugen ungünstige Stoffwechselendprodukte. Diese lagern sich meist in der Leber ab und belasten dieses Organ zusätzlich.

Wenn Sie ebenfalls unter Weichteilrheumatismus leiden und sich nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten umgesehen haben, welche sowohl die Naturmedizin als auch die Homöopathie und die Heilpraktiker anbieten, dann können Sie auch spezielle pflanzliche Mittel anwenden. Diese sind aufgrund der sanft wirkenden und dennoch kräftigen Inhaltsstoffe durch eine ausgezeichnete Wirkung und darüber hinaus eine hervorragende Verträglichkeit gekennzeichnet. Außerdem belasten diese alternativen Substanzen auf rein pflanzlicher Basis die einzelnen Stoffwechselorgane nicht und werden auf normalem Weg wieder ausgeschieden.

Rheuma

Weichteilrheuma


Vier Krankheitsbilder

Es werden folgende Krankheitsbilder des Weichteile-Rheumas unterschieden: Fibromyalgie, Schultersteife, Sehnenreuma und die rheumatische Polymyalgie.

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Fortsetzung Artikel zu pflanzlichen Mitteln

Die Fibromyalgie, die annähernd die gleichen Symptome wie eine Arthritis und Arthrose aufweist, gehört zu den rheumatischen Erkrankungen. Es handelt sich nicht nur um einzelne Krankheitszeichen, sondern komplette Systeme von Organen sind von den Beschwerden betroffen. Aus diesem Grund sollten Sie die Möglichkeit nutzen, und eine Behandlung der sogenannten krankhaften Syndrome mit pflanzlichen Arzneistoffen in Erwägung ziehen.

Viele pflanzliche Arzneimittel sorgen dafür, dass Sie sich entspannen können und die Beschwerden gelindert sind. Im Rahmen der Naturheilkunde und der Homöopathie wird bei der pflanzlichen Behandlung der Fibromyalgie von einer Basistherapie gesprochen. Sie können für diesen Zweck verschiedene Extrakte nutzen, die sich aus der Wurzel der Teufelskralle und den Blüten der Arnica montana erzeugen lassen. Die Substanzen der Teufelskrallenwurzel, in botanischen und naturheilkundlichen Fachkreisen auch als Harpagophytum procumbens bezeichnet wird, zeichnen sich durch eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung aus. Setzen Sie die Inhaltsstoffe der Arnica montana ein, dann werden Sie bald bemerken, dass diese ebenfalls bei örtlichen begrenzten schmerhaften und entzündlichen Prozessen schnelle Linderung erbringen.

Sie sehen, dass es im Rahmen der pflanzlichen Mittel gegen die Syndrome des Weichteilrheumatismus ganz unterschiedliche Anwendungen gibt. Sie können die pflanzlichen Substanzen sowohl oral aufnehmen als auch örtlich von außen anwenden. Für die letztgenannte Variante eignen sich insbesondere die aus Salben, Gels, Flüssigkeiten oder Cremes bestehenden Medikamenten auf Pflanzenbasis. Darüber hinaus sind pflanzliche Inhaltsstoffe in sogenannten Branntweinprodukten enthalten, die sich als wertvolles Vitamin E darstellen. Dieses Vitamin E kann einen Ausgleich eines Mangels dieser Substanz herbeiführen.

Neben den heilsamen und lindernden Substanzen aus der Teufelskralle eigenen sich Pflanzenauszüge aus der Brennnessel, der Rinde des Wiedenbaumes sowie verschiedenen tropischen Gewächsen als alternative Heilstoffe, um die Beschwerden des Weichteilrheumatismus besser ertragen zu können und diese möglicherweise loszuwerden. Die Medikamente auf der Basis der Weidenrindenextrakte haben eine entzündungshemmende und Schmerzen abschwächende Wirkung. Die Weide gilt seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze und zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an natürlicher Salicylsäure aus. Diese Salicylalkoholglykoside sind in verschiedenen Wuchsarten der Weide nachweisbar und senken gleichsam eine erhöhte Körpertemperatur. Nicht nur die in den Apotheken angebotenen Präparate mit hoch dosierten Weidenrindenextrakten, sondern auch einen selbst gemachten Tee aus Weidenrinde können Sie verwenden. Etwa 1 gehäufter Teelöffel zerkleinerte und getrocknete Weidenrinde wird mit etwa einem Viertelliter kalten Wasser angesetzt und zum Sieden gebracht. In der Regel genügen 3 bis 5 Tassen täglich, um bereits angenehme Effekte zu spüren.

Die Brennnessel ist eigentlich ein Allroundmittel, welches Sie im Zusammenhang mit den pflanzlichen Heilkräften sicher schon kennengelernt haben. Sie werden deshalb nicht allzu erstaunt sein, dass die Brennnessel auch gegen die Syndrome des Weichteilrheumatismus eingesetzt werden kann. Insbesondere der sogenannte Brennnesselspiritus ist eine bekannte Variante, die Sie äußerlich anwenden können und die vorwiegend Schmerzen lindert und die Durchblutung steigert. Die Brennnessel ist hilfreich gegen die Fibromyalgie, weil deren Extrakte die Ausscheidung von stoffwechselbedingten Ablagerungen in den Organen und Gelenken sowie Schlackenstoffen und entzündlichen Substanzen aus dem Organismus forcieren. Für die innere Anwendung können Sie Brennnesseltee einsetzen. Eine andere pflanzliche Variante gegen Weichteilrheumatismus ist der Weihrauchbaum, der vorwiegend entzündliche Prozesse hemmt und die Durchblutung anregt. Die Zaunrübe ist eine Pflanze, die in der Naturheilkunde bewährt ist und mit der Sie gleichermaßen ihren Weichteilrheumatismus therapieren können. Als homöopathisches Arzneimittel und als eine sogenannte spagyrische Zubereitung werden die Inhaltsstoffe der Zaunrübe genutzt. Der Bockshornklee ist reich an Saponinen. Diese erzeugen bei der Aufnahme wie alle pflanzlichen Substanzen keine Nebenwirkungen und Sie werden die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung ebenfalls rasch bemerken.