Basismedikamente bei Rheuma

Unter Basismedikamenten versteht man langwirksame Antirheumatika (DMARDs genannt für: disease-modifying-antirheumatic-drugs). Es handelt sich dabei um Medikamente, die das Rheuma von der "Basis" her, also quasi von "unten" bekämpfen sollen. Zu diesen Medikamenten gehören zuvorderst MTX (Methotrexat), Sulfasalazin, Chloroquin, Azathioprin und Gold. Ziel des Einsatzes von Basistherapeutika ist die Erreichhung einer Remission der Erkrankung, d.h. die Krankheit soll zurückgehen. Die Entzündung der erkrankten Gelenke gehen zurück und im günstigsten Fall führen sie zu einer Rückbildung vereits eingetretener Gelenkveränderungen. Im Gegensatz zu den neueren Biologika wirken die klassischen Basismedikamente nicht sofort sondern langfristig.

Rheuma

Weichteilrheuma


Vier Krankheitsbilder

Es werden folgende Krankheitsbilder des Weichteile-Rheumas unterschieden: Fibromyalgie, Schultersteife, Sehnenreuma und die rheumatische Polymyalgie.

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Basismedikamente

Die Basismedikamente sind auf eine Langzeitwirkungung ausgerichtet, im Gegensatz zu den NSAR und Cortison. Sie greifen direkt in das Krankheitsgeschehen ein und behandeln nicht nur die Symptome. Ziel ist es eine Rückbildung (Remission) der Erkrankung einzuleiten und die fortschreitende Gelenkzerstörung zu verhindern oder zu bremsen. Im günstigsten Falle führen sien zur Reparatur bereits eingetretener Schäden.